Erst ab 18: Einzahlungslimits, Verlustlimits, Sitzungslimits, Selbstausschluss und Abkühlphase liegen in jedem Konto bereit.
Hier stehen die vier Angaben, die den Rahmen deines Spiels abstecken.
Erst der Betrag, dann das Spiel. Am Anfang eines Monats legst du fest, wie viel Geld überhaupt ins Spiel fließen darf. Ist die Summe erreicht, nimmt das Konto nichts mehr an.
Wie viel darf ein Abend kosten? Bevor du dich an den Tisch setzt, bestimmst du, was ein Abend höchstens kosten darf. Danach richtet sich das Konto, nicht der Ausgang des Spiels.
Wenn die Uhr aus dem Blick gerät. Wer die Zeit aus den Augen verliert, setzt eine Spieldauer fest. Läuft sie ab, meldet sich das Konto und beendet die Sitzung.
Dauerhafte Sperre des Zugangs. Ein Selbstausschluss sperrt den Zugang zum eigenen Konto, wenn du eine klare Zäsur brauchst. Er wird im Konto selbst gesetzt, ein nationales Register gibt es in diesem Markt nicht.
Setz dich für eine Weile raus. Für eine kurze Pause ohne endgültigen Schnitt wählst du die Abkühlphase. Sie hält dich auf Abstand und lässt dir Zeit, ohne dich für immer zu binden.
Kurz, sachlich und jederzeit nachvollziehbar, so handhaben wir Limits im Konto.
Nach dem Ausloggen merkst du klarer, was in den letzten Tagen schiefgelaufen ist. Je früher du solche Zeichen erkennst, desto leichter fällt der Schritt: ein Limit im Konto setzen oder eine Pause einschalten, bevor der nächste Einsatz fällig wird.
Am Abend wird der Blick ehrlich: Diese sieben Zeichen kennst du vielleicht selbst.
So nüchtern, wie wir Limits einrichten, zeigen wir dir auch den Weg zur Hilfe in Österreich.
Reicht dir eine kurze Pause? Am Morgen nach einer durchgespielten Nacht reicht oft ein kurzer Schnitt: Die Abkühlphase setzt du selbst im Konto, sie gilt für einen begrenzten Zeitraum und sperrt solange den Zugang zum Spiel. Danach ist das Konto wieder offen.
Zieh die Notbremse im Konto. Wenn ein kurzer Abstand nicht reicht, schließt der Selbstausschluss das Konto für eine längere, selbst gewählte Dauer. Er lässt sich nicht vorzeitig aufheben; während dieser Zeit kommst du nicht ins Spiel zurück. Eingestellt wird er direkt im Konto, mit wenigen Klicks.
Ausschluss im eigenen Konto. Beim Schlussstrich angekommen, hilft eine klare Einordnung: Österreich hat kein landesweites Ausschlussregister. Den Ausschluss setzt du deshalb im eigenen Konto fest, für die gewählte Dauer. Für die Zeit danach ist die Glücksspielsucht-Hotline die erste Adresse, auch für Angehörige.
Die Sorge vor einer Sperre, die nie mehr aufgeht, nimmt dieser Block vorweg.
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